Fischzuchtanlagen
Gemäss der Welternährungsorganisation FAO (Food and Agriculture Organization) sind weltweit 75 Prozent aller Fischbestände übernutzt, bereits geplündert oder nur langsam in Erholung begriffen. Bei 13 von 15 für die menschliche Ernährung wichtigen Fischarten ist der Bestand rückläufig. Die Gründe dafür liegen zum einen darin, dass Fische und Meeresfrüchte als Umweltgüter kostenlos zur Verfügung stehen.
Somit besteht auch kein Anreiz, sparsam mit ihnen umzugehen. Zum anderen führt eine absurde Subventionspolitik seitens der wirtschaftlich entwickelten Länder zur künstlichen Aufblähung und technischen Aufrüstung der Fischereiflotten. Mit Satelliten und Hightech- Ortungssystemen werden auch die letzten Fischschwärme in den Ozeanen ausgemacht. Die Fischereiflotten sind um 250 Prozent zu gross, um jene Menge Fisch zu fangen, welche die Weltmeere nachhaltig hervorbringen könnten

